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Jenny Wolf mit neuen Aufgaben

Autor: DESG Montag, Januar 28th, 2019 Nicht kommentiert Unter: Eisschnelllauf
DESGphoto Jenny Wolf DESGphoto / L. Hagen

Die DESG richtet sich für die Zukunft aus und beruft Jenny Wolf (39) zur neuen Verantwortlichen für die Traineraus- und Weiterbildung sowie zur Wissenschaftskoordinatorin im Eisschnelllauf und Shorttrack. Sie tritt die Nachfolge von Jürgen Wolf an, der die Stelle des Bundestrainers Ausbildung in dreijähriger Kooperation mit dem Deutschen Skiverband bis zum 31. Dezember bei der DESG ausgefüllt hat.

Bei seiner Verabschiedung bedankte sich Wolf für die konstruktive und gute Zusammenarbeit. „Meine Aufgabe bestand darin, die notwendigen Strukturen für eine zukunftsorientierte Trainerausbildung- und Fortbildung innerhalb der DESG zu schaffen und dem Verband in Fragen der Personalentwicklung beratend und unterstützend zur Seite zu stehen.“

Im Rahmen der Zusammenarbeit hat Jürgen Wolf wesentliche Meilensteine erreicht und 39 neue Eisschnelllauf- und Shorttrack-Trainer ausgebildet sowie über 200 Trainer/innen fortgebildet.

Sportdirektor Matthias Kulik dankt Jürgen Wolf und dem Deutschen Skiverband für die Unterstützung und erfolgreiche Kooperation. „Jürgen hat die DESG-Trainerschule ins Leben gerufen, professionell ausgerichtet und uns dank seiner Erfahrung sowie überzeugenden und vor allem kooperativen Art mitgenommen. Nach seiner Aufbauarbeit galt es für die DESG nun jedoch wieder selbst die Verantwortung für diesen wichtigen Bereich zu übernehmen. Mit Jenny Wolf haben wir eine ideale Besetzung aus den eigenen Reihen gefunden und sind stolz, dass eine weitere ehemalige Leistungsträgerin, die die Ausbildung an der DOSB-Trainerakademie in Köln absolviert hat, nun Verantwortung im Verband übernimmt.“

Kulik weiter: „Neben der Übernahme der Leitung der Trainerschule ist sie zukünftig auch für die Koordination im Bereich der Wissenschaft verantwortlich. Somit erfolgt eine engere Verzahnung zwischen unseren wissenschaftlichen Kooperationspartnern und der Praxis. Wir erhoffen uns damit eine Verbesserung des Trainer-Berater-Systems, dem auch in der Leistungssportreform eine besondere Bedeutung zugeschrieben wird.“

Die fünfmalige Weltmeisterin, 2010 Olympia-Zweite im Sprint, hatte ihre Karriere vor fünf Jahren beendet und packt gerne neue Herausforderungen an. „Im Bereich Ausbildung müssen die im letzten Jahr initiierten Kooperationen mit den Eliteschulen des Sports mit Leben gefüllt werden. Auch die berufliche Trainerausbildung wird zukünftig ein Schwerpunkt sein. Hier bietet sich mit dem ‚Verbundstudium zum Trainer‘ nach dem Vorbild des Deutschen Skiverbandes eine interessante Option an. Die von Jürgen Wolf erarbeitete Ausbildungskonzeption bildet die Grundlage für die Lizenzausbildungen. Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrung als Athletin und als langjährige Verantwortliche für den Sichtungs- und Nachwuchsbereich zukünftige Trainerinnen und Trainer weiterzugeben.

Auf dem Feld der Wissenschaft und des Wissensmanagements verfügen wir über hervorragende Ressourcen und Möglichkeiten. Bestehende Kooperationen müssen optimiert und neue Partnerschaften ausgebaut werden. Auch die interne Kommunikation zu aktuellen Forschungsergebnissen und praxisrelevanten Erkenntnissen wird im Fokus meiner zukünftigen Arbeit stehen. Neugier, der Wille zu ständiger individueller Entwicklung und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sollen die tägliche Trainerarbeit in der DESG prägen.“

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