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Alles zum Eisschnelllauf - Neuigkeiten und Ergebnisse

Zwei Podestplätze für Monique Garbrecht-Enfeldt

Autor: Redaktion Saturday, January 24th, 2004 Nicht kommentiert Unter: Eisschnelllauf

Chinesen überraschen vor heimischen Publikum

Im chinesischen Harbin sorgten die Gastgeber für einige Überraschungen. Über 500 Meter der Damen war nach den Absagen einiger Mitfavoritinnen Manli Wang ohnehin schon Favoritin. Dieser Rolle wurde sie vollauf gerecht und siegte in 38,76 vor ihrer Landsfrau Hui Ren 38,87.

Hinter der neuen Sprintweltmeisterin Marianne Timmer belegte Moniqe Garbrecht-Enfeldt den vierten Rang. Jenny Wolf (39,52) und Pamela Zoellner (39,64) auf den Rängen Sieben und Neun konnten ebenfalls zufrieden sein. Nicht so gut lief es dagegen für Sabine Völker (40,13) und Judith Hesse (40,40) auf den Rängen 18 und 21.

Bei den Herren ging der Sieg wieder an Kanada, allerdings war es diesmal der WM-Dritte Mike Ireland, der in 35,28 nur knapp vor dem Chinesen Fengton Yu siegte. Jeremy Wotherspoon wurde Dritter. Dino Gillarduzzi konnte in 36,38 auf Rang 16 seine bisherigen guten Saisonleistungen bestätigen.

Über 1000 Meter der Damen siegte die Favoritin Marianne Timmer in 1.17,71 vor der erneut starken Chinesen Manli Wang (1.18,40). Monique Garbrecht-Enfeldt kehrte nach langer Verletzungspause als Dritte (1.18,54) erstmals wieder auf das Podium zurück.

Pamela Zoellner konnte in 1.19,17 als Sechste überzeugen, Sabine Völker kam auf ihrer Spezialstrecke in 1.19,71 auf den zehnten Rang. Auf Rang 18 rundete Judith Hesse das gute Ergebnis aus deutscher Sicht ab.

Bei den Herren dominierten die Niederländer, Erben Wennemars siegte in 1.10,09 vor Gerard van Velde. Dino Gillarduzzi festigte in 1.12,65 auf Rang 15 seinen Platz in der A-Gruppe.

Am zweiten Tag konnte die Niederländerin Marianne Timmer beide Strecken für sich entscheiden. Über 500 Meter siegte sie in 39,12 im direkten Duell gegen Manli Wang (39,17). Mit Hui Ren und Dan Li kamen zwei weitere Chinesinnen ganz vorn ein. Monique Garbrecht-Enfeldt (39,35) und Pamela Zoellner (39,38) bestätigten als Sechste und Siebte ihre Leistungen vom Vortag. Jenny Wolf (39,67) belegte Rang 11.

Über 1000 Meter sicherte sich Monique Garbrecht-Enfeldt in 1.18,21 souverän den zweiten Platz. Dagegen ging es um Platz drei äußerst eng zu. Pech hatte Pamela Zoellner die in 1.18,91 nur um 0,13 Sekunden an Bronze vorbeilief und am Ende auf Rang Sieben einkam.

Sabine Völker hatte nach gesundheitlichen Problemen auf die 500 Meter verzichtet, war dann aber über 1000 Meter auch ohne Chance. Judith Hesse konnte ihr Leistungspotenzial auch am zweiten Tag nicht abrufen.

In der inoffizielen Wertung des Sprintvierkampfes waren Timmer, Wang und Ren am Ende vorn. Monique Garbrecht-Enfeldt und Pamela Zoellner belegten die Ränge vier und fünf.

Bei den Herren kamen die Niederländer über 1000 Meter zu einem Dreifacherfolg, van Velde (1.09,52) siegte vor Nijenhuis und Wennemars. Über 500 Meter war Mike Ireland abermals nicht zu schlagen. Jeremy Wotherspoon und Fengton Yu kamen auf die Plätze.

Dino Gillarduzzi belegte die Plätze 20 und 17.

In der inoffiziellen Wertung des Sprintvierkampfes siegte van Velde vor Ireland und Wotherspoon. Dino Gillarduzzi kam auf Rang 15 ein.

Siegerehrung über 1000 Meter in Harbin

Medalliengewinner der WM 2003 komplett gescheitert

Bei den niederländischen Ausscheidungen für die kommenden Weltcupwettbewerbe und die Weltmeisterschaften in Hamar gab es einige Überraschungen.

Bei den Damen sicherte sich in der Kombination aus 1500 und 3000 Meter Gretha Smit den vierten Startplatz für Hamar. Bereits qualifiziert waren Renate Groenevold, Barbara de Loor und Wieteke Cramer. Ersatz für Hamar ist Sandra T’Hart.

Die beiden offenen Weltcupplätze über 1500 Meter sicherten sich Barbara de Loor und Sandra T’Hart. Über 3000 Meter waren noch drei Startplätze zu vergeben, die sich Gretha Smit, Sandra T’Hart und Helen van Goozen sicherten.

Am Sonntag konnten sich dann Barbara de Loor, Sandra T’Hart und Helen van Goozen die Startplätze über 5000 Meter für den Weltcup in Inzell sichern.

Wieteke Cramer konnte sich somit nicht für den Weltcup qualifizieren und Marja Vis für keinen der internationalen Wettbewerbe.

Die Weltmeisterschaften der Herren werden in Hamar ohne Titelverteidiger Gianni Romme, den letztjährigen Vize Rintje Ritsma und auch den Dritten des Vorjahres Ids Postma stattfinden.

Romme bleibt lediglich die Rolle des Ersatzmannes, hinter Tom Prinsen und den bereits nach der EM qualifizierten Carl Verheijen, Mark Tuitert und Jochem Uytdehaage.

Beim Skate Off war Tom Prinsen der große Gewinner, denn neben der Qualifikation für die WM konnte er sich auch Startplätze im Weltcup über 1500 und 5000 Meter sichern.

Über 1500 Meter konnte sich Ralf van der Rijst den zweiten Startplatz sichern , über 5000 Meter qualifizierten sich neben Tom Prinsen die beiden Favoriten Bob de Jong und Gianni Romme. Carl Verheijen und Jochem Uytdehaage waren gesetzt.

Eskil Ervik wird norwegischer Meister

Eskil Ervik wurde in Norwegen neuer Meister im Vierkampf vor dem stark aufkommenden Odd Bohlin Borgersen. Der nach drei Strecken führende Petter Andersen ging über 10000 Meter nicht mehr an den Start. Lasse Saetre hat nach einer Erkrankung auf einen Start verzichtet.

Bei den Damen gab es das erwartete Schwesternduell, Hedvig Bjelkevik siegte knapp vor Annette.

In Schweden siegten mit Sofia Albertsson und Johan Rojler die Favoriten deutlich.

Marcell Papp und Kristina Egyed holten sich die Mehrkampftitel in Ungarn.

Gute Leistungen in Berlin und Erfurt

Bei Wettkämpfen in Erfurt und Berlin hatten einige Athleten die letzte Chance sich vor der Deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Erfurt in Form zu bringen.

In Erfurt überzeugte Karoline Zillmann in der AK 18 mit 2.07,63 über 1500 Meter. In der gleichen Altersklasse lief Nico Ihle 38,07 über 500 Meter. Michael Bergmann überzeugte in der AK 17 mit 38,77 über 500 Meter.

In Berlin siegte Franziska Petereit (AK 18) in 41,53 vor Jennifer Plate (AK 17) in 41,76 über 500 Meter. Bei den Jungen der AK 17 siegte Nico Dorsch in 39,17 und 1.57,35 über 500 und 1500 Meter.

Für glänzende Ergebnisse sorgten die Gäste beim Wettkampf in Erfurt. Carl Verheijen lief 6.33,19 über 5000 Meter, Renate Groenevold siegte in 4.10,05 über 3000 Meter. Der Berliner Jan Waterstradt lief über 500 Meter in 36,70 eine gute Zeit.

Der JWM-Kader absolvierte im italienischen Collalbo ein letztes Trainingslager vor der DM

Landesauswahl Sachsen dominiert in AK 11-14

Beim DESG-Wanderpokal in Dresden siegte die Landesauswahl Sachsen deutlich vor Thüringen, Berlin und Bayern
Mit Siegen auf allen drei Strecken überzeugten Hubert Hirschbichler (Inzell) in der AK 13, Sebastian Richter (Erfurt) in der AK 14 sowie Vivien Fischer (Crimmitschau) in der AK 12.

Die weiteren Siege gingen an Sindy Groß (Crimmitschau), Christin Greyer (Erfurt), Cynthia Michel (Crimmitschau), Erik Kostka (Chemnitz) und Pascal Beckert (Erfurt).

Weißensee-Drama übertrieben

Die von der niederländischen Agentur ANP verbreiteten “Horrormeldungen” aus dem österreichischen Weißensee kann der Veranstalter in dieser Form nicht bestätigen.

Die Agentur meldete das fast 100 niederländische Marathon- Eisschnellläufer auf dem Weissensee in Österreich Opfer der extremen Kälte geworden sind. Bei der alternativen Elf-Städte-Tour über 200 km zogen sie sich Erfrierungen und Knochenbrüche zu.

Weiter meldete ANP: Bei Temperaturen von minus 22 Grad waren am Morgen 850 Teilnehmer gestartet. Etwa 70 Eisläufer leiden an schweren Erfrierungen. Die Ärztefürchten nun, dass sie einige Amputationen von Fingern und Zehen durchführen müssen.

Der Veranstalter bestätigt zwar, dass es zu Erfrierungen und Knochenbrüchen kam, dies sei allerdings bei solch großen Läufen auch nicht ungewöhnlich. Laut Veranstalter gingen 986 Läufer an den Start. 14 Läufer wiesen am Ende bei der extremen Kälte leichte lokale Erfrierungen auf, sechs Läufer erlitten nach Stürzen Frakturen.

Weitere Informationen unter https://www.weissensee.nl

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