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Alles zum Eisschnelllauf - Neuigkeiten und Ergebnisse

Stenogramme von den Weltcups/Infos aus Inzell

Autor: Redaktion Friday, February 11th, 2005 Nicht kommentiert Unter: Eisschnelllauf

Erster Wettkampftag Shorttrack-Weltcup in Spisská Nová Ves

Am ersten Tag des letzten von sechs Shorttrack-Weltcups im slowakischen Spisská Nová Ves (Zipser Neudorf) hat Sebastian Praus (Mainz) über 1500 Meter eine Überraschung knapp verpasst, dennoch mit Platz sieben für eine sehr gute Platzeirung gesorgt, die ihm mit demselben Platz im Gesamt-Weltcup über diese Distanz die bisher beste Weltcup-Endplatzierung eines DESG-Sporttrackers bescherte. Praus, der in seinem Halbfinalllauf Platz drei belegte, hätte sogar das Finale erreichen können, doch die schwerste aller denkbaren Halbfinalansetzungen bescherte ihm Olympiasieger Apolo Ohno sowie Mehrkampf-Weltmeister Ahn Hyun-Soo (Südkorea) als Gegner. “Sebastian hat das in dieser Situation einzig Richtige gemacht und die Flucht nach vorn versucht”, sagt Shorttrack-Cheftrainer Jürgen Dennhardt, “mit noch etwas mehr Konsequenz wäre dieser Plan aufgegangen, er hatte schon 25 Meter Vorsprung, als er sich umdrehte und den Mut verlor statt weiter auf Rundengewinn zu setzen. Erst in dem Moment nämlich gaben Ahn und Ohno wieder Gas.” Ohno gewann dann auch den Endlauf und mit der Idealpunktzahl von 200 (d. h. vier Weltcupsiege) den 1500-m-Weltcup vor Ahn und dem Kanadier Mathieu Turcotte. Praus ist der einzige Europäer in den Top-Ten.

Bei den Damen setzte sich in der Slowakei Jin Sun-Yu (Südkorea) durch, die sich damit auch im Weltcup noch auf Platz eins lief, gefolgt von Vizeweltmeisterin Wang Meng und Doppel-Olympiasiegerin Yang Yang A (beide China). Auch hier ist nur eine Europäerin in den Top-Ten: die Bulgarin Jewgenia Radanowa als Neunte. Yvonne Kunze (Dresden) wurde am Donnerstag Achte, im Weltcup kamen Kunze und Aika Klein (Rostock) auf die Endplatzierungen 12 und 13.

Die deutschen Staffeln haben zunächst die Vorläufe schadlos überstanden, die Herren stehen im Viertelfinale, die Damen im Halbfinale. Bei den Herren sind wegen der großen Teilnehmerzahl vier Runden nötig, so dass am zweiten Tag sowohl das Viertel- als auch das Halbfinale auf dem Programm stehen.

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Shorttrack-Weltcup, 2. Tag

Yvonne Kunze (Dresden) und die deutschen Staffeln sorgten am zweiten Tag des letzten Weltcups der Saison im slowakischen Spiß¡ská Nová Ves (Zipser Neudorf) für sehr gute deutsche Resultate. Nachdem Kunze über 500 Meter bis ins Halbfinale gekommen und insgesamt Siebente geworden war, lief sie zusammen mit Tina Grassow, Christin Priebst (alle Dresden) und Aika Klein (Rostock) ein furioses Halbfinale in der 3000-m-Staffel. Das DESG-Quartett verpasste den Endlauf nur um zwei Zehntel. Mit Platz fünf in der Slowakei kamen die deutschen Damen auch im Gesamt-Weltcup auf Platz fünf. Die Herren, die am Freitagabend als Halbfinale-Dritte Staffel-Sechste wurden, beenden den Weltcup als Achte und sind ebenso wie die Damen für die WM qualifiziert. Die 500-m-Siege sicherten sich der Kanadier Charles Hamelin und die Chinesin Wang Meng, die auch den Weltcup auf dieser Distanz gewann. Bei den Männern holte sich Mathieu Turcotte (Kanada) den Gesamtsieg, Arian Nachbar (Rostock) belegte in der Endabrechnung einen starken achten Platz.

“Die Mädels haben den Kandierinnen im Kampf um Halbfinalplatz zwei und damit Finaleinzug wirklich einen großen Kampf geliefert und vielleicht gab ein Missgeschick am Ende den Ausschlag gegen uns”, sagt Junioren-Bundestrainer Markus Tröger, der den erkrankten Cheftrainer Jürgen Dennhardt an der Bande vertrat, “Tina Grassow ist einmal in hoher Geschwindigkeit gestolpert, hat sich um die eigene Achse gedreht und konnte sich zwar noch abfangen, ist aber mindestens zehn Meter rückwärts gelaufen, ehe sie sich wieder gefangen hatte. Das kostete eine halbe Sekunde und Platz zwei. Aber andererseits sind wir froh, dass sie nicht gefallen ist.”

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Stimmen vor dem Sprint-Weltcup in Erfurt

Sabine Völker:
“Ein Weltcup vor eigenem Publikum ist immer etwas besonderes. In meinem Alter ist normalerweise ein Weltcup-Start reine Routinesache, aber in Erfurt bin ich aufgeregter als kürzlich bei der Sprint-Weltmeisterschaft. Ich rechne mir vor allem über 1000 Meter etwas aus, ob es aber für das oberste Treppchen reicht, kann ich nicht versprechen, da muss ich einfach auf dem Teppich bleiben.”

Monique Garbrecht:
“Ich fühle gesundheitlich besser als in Calgary und Salt Lake City. Natürlich will ich vorn mitlaufen, aber von Medaillenplätzen kann ich nach den Ergebnissen von Nordamerika nicht träumen. Mein Saisonziel bleiben die Einzelstrecken-WM in Inzell, und Erfurt ist noch einmal ein wichtige Standortbestimmung. Ich werde auch nur die 500 und 1000 Meter laufen, ich weiß nicht, wieso ich über 100 Meter gemeldet bin, die werde ich garantiert nicht laufen, die liegen mir einfach nicht.”

Jenny Wolf:
“Ich will über 100 und 500 Meter so weit wie möglich vorn mitlaufen. Ich hoffe, dass die 100 Meter beim Publikum gut ankommen, mit liegen sie, die 500 Meter bin ich ja auch schon immer sehr schnell angegangen. Vielleicht kommt diese Disziplin in absehbarer Zeit ins WM-Programm, das fände ich gut.”

Anni Friesinger:
“Ich nehme den Weltcup in Erfurt sehr erst, denn ich muss ja noch eine gute 1000-m-Zeit abliefern, damit ich bei den Titelkämpfen daheim in Inzell startberechtigt bin.”

Werner Noack (Präsident des ausrichtenden Thüringer Landesverbands):
“Wir wollen uns mit einer guten Ausrichtung für weitere internationale Höhepunkte empfehlen, im Klartext: Wir wollen alsbald eine Weltmeisterschaft nach Erfurt holen.”

Achim Krebs (Organisationschef):
“Wir rechnen pro Wettkampftag mit 1000 bis 1500 Zuschauern, die Sitzplätze sind bis auch wenige Restkarten schon ausverkauft. Wir hoffen, auch die Eismeister ein wenig in die Trickkiste greifen, so dass bei hohen sportlichem Niveau auch sehr schnelle Zeiten möglich sind.”

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Erfurter Weltcup, 1. Tag

Die deutschen Sprinterinnen bestreiten den bisher besten Weltcup der Saison: Am ersten Tag gab es vor 1400 Zuschauern in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle dritte Plätze für Monique Garbrecht-Enfeldt (500 m) und Sabine Völker (1000 m) sowie vierte Plätze für Völker (500 m) und Anni Friesinger (1000 m), dazu Platz eins und zwei in der Qualifikation für die 100-m-Entscheidung am Sonntag durch Jenny Wolf und Judith Hesse. Auch Monique Angermüller wuchs über sich hinaus, verbesserte in der B-Gruppe ihre Bestzeit um eine Sekunde und startet am Sonntag in der A-Gruppe.

Jenny Wolf stellte bei ihrem Sieg im Vorlauf über 100 Meter in 10,37 einen neuen Deutschen Rekord auf.

Interessantes Detail am Rande: Garbrecht lief über 500 m im direkten Duell mit der Südkoreanerin Lee Sang-Hwa, die an genau jenem Tag geboren wurde, an dem Garbrecht ihre erste WM bei den Senioren bestritt (25. 2. 1989 in Heerenveen, Sprint-Vierkampf).

Stimmen

Monique Angermüller:
“Meine 1000-m-Bestzeit um eine Sekunde verbessert, da ist es ganz klar, dass ich super-zufrieden bin, vor allem nachdem es noch vor eine Woche bei mir gar nicht lief. Aber Weltcup ist eben doch etwas anderes, ich bin hochmotiviert, und das Eis war auch sehr gut.”

Judith Hesse:
“Die 500 Meter waren für mich ein guter Einstieg, in Erfurt war ich erst einmal schneller. Mal sehen, was ich jetzt noch über 100 Meter schaffen kann.”

Anni Friesinger:
“Es war kein leichtes Rennen, aber am Ende bin ich sehr zufrieden. Ich wollte eine niedrige 16er zeit laufen, das ist mir auch gelungen, und diese Zeit ist mir wichtiger als der Platz. So schnell bin ich in Europa noch nie gelaufen.”

Sabine Völker:
“Ich war beim Heimweltcup ein wenig mehr aufgeregt als sonst, aber nach den 500 Metern war das weggegbalsen. Mit dem vierten Platz war ich schon sehr zufrieden, mit Platz drei über 1000 Meter bin ich es erst recht. Es war nicht einfach, eine Zeit vorzulegen und dann die Konkurrenz zu beobachten. Jenny Rodroguez’ Zeit war ein kleiner Schock, ich dachte, da rennen noch mehr unter meine Zeit. So war es dann doch nicht, aber Jennys Zeit ist schon ein wenig beängstigend. In dieser Form wird sie bei den WM kaum zu schlagen sein.”

Monique Garbrecht-Enfeldt:
“Ich bin auf jeden Fall sehr zufreiden, ein Treppchenplatz war ja nicht unbedingt zu erwarten. Ich bin froh, dass das Kapitel Calgary und Salt Lake City, wo ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war und sportlich nichts lief, damit abgehakt ist. Es läuft wieder, das tut so gut nach den Tiefs in dieser Saison. Überhauptm ist es schön, dass die Sprinter auch mal in Erfurt einen Weltcup laufen dürfen. Wenn die Erfurter, wie man hört, gern eine WM haben wollen, würde ich sofort eine Sprint-WM vorschlagen, auch wenn ich dann vielleicht nicht mehr selbst dabei bin.”

Andreas Behr nach Disqualifikation wegen seines Fehlstarts 100 m:
“In meiner langen Karriere bin ich kein einziges Mal disqualifiziert worden, und ausgerechnet beim letzten großen Wettkampf erwischt es mich! Das ist natürlich ärgerlich.”

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Shorttrack-Weltcup, 3. Tag

Auch am dritten Tag des letzten Saison-Weltcups hinterließen die deutschen Shorttracker einen guten Eindruck und setzten zwei neue deue Deutsche Rekorde über 1000 Meter.

Yvonne Kunze kam bis ins Halbfinale, wo sie dann zwar als Dritte auschied, aber in 1:31,267 min ihre eigene nationale Bestmarke (1:32,399 min von den WM 2004 in Göteborg) um mehr als eine Sekunde unterbot. Für eine gute halbe Stunde hielt Kunze damit sogar den Europarekord, den in 1:31,245 min bisher Jewgenia Radanowa (Bulgarien) hielt, doch im Endlauf lief Radanowa wiederum zwei Hundertstel (!) scheller als Kunze: 1:31,245 min. Dennoch ein Super-Zeit für Kunze, die damit auf Platz sieben der ewigen Weltbestenliste rutschte. Im Weltcup wurde Kunze in Spiß¡ská Nová Ves Sechste über 1000 m und Neunte im Mehrkampf, im gesamt-Weltcup stehen die Plätze acht (1000 m) und zehn (Mehrkampf) zu Buche.

Sebastian Praus lief im Viertelfinale in 1:27,822 ebenfalls Deutschen Rekord (bisher Arian Nachbar 1:28,351 vom November 1004 in Madison), was im schnellsten Rennen der Konkurrenz aber nur zu Platz vier reichte (Turcotte und Ahn kamen dann auch bis ins Finale). Beim letzten Weltcup kam Praus im Mehrkampf auf Platz neun, das ist auch seine Weltcup-Endplatzierung.

Die mit 4000 Dollar dotierten Mehrkampf-Weltcups gingen in dieser Saison an Apolo Ohno (USA) und Wang Meng (China), die Staffel-Weltcups holten sich Kanadas Männer und Chinas Damen. Die deutschen Staffel haben mit Platz acht (Herren) und fünf (Damen) Startrecht für die WM vom 11. bis 13. März in Peking.

Erfurter Weltcup, 2. Tag

Auch wenn es keinen deutschen Sieg kam, Spitzenleistungen lieferten die deutschen Damen auch am zweiten Tag ab. Sabine Völker kam vor 1500 Zuschauern wiederum auf die Plätze drei (1000 m) und vier (500 m). Monique Garbrecht-Enfeldt landete auf den Plätze sechs und sieben, Pamela Zoellner freute sich über Platz 12 über 1000 m. Aufs Treppchen liefen sich über 100 Meter Jenny Wolf (2.) und Judith Hesse (3.). Über persönliche 1000-m-Bestleistungen freute sich am Ende auch Anton Hahn, Monique Angermüller verfehlte ihre Bestzeit vom Vortag nur knapp.

Stimmen

Sabine Völker:
“Ich bin sehr zufrieden, und zwar nicht nur, weil ich auch heute wieder aufs Treppchen gelaufen bin, sondern auch, weil sich gezeigt hat, dass Jennifer Rodriguez nicht unschlagbar ist, heute hatte sie keinen so guten Tag wie gestern, dafür hatte Marianne Timmer einen. Aber insgesamt habe ich ein gutes Gefühl für die Weltmeisterschaften. Natürlich möchte ich dort auch in der Mannschaft starten, aber dazu muss ich die Ausscheidung über 1500 Meter gegen Claudia Pechstein gewinnen. Wenn Claudia dort besser ist als ich, muss ich das akzeptieren, in dem Fall konzentriere ich mich auf meine Einzelstarts.”

Monique Garbrecht-Enfeldt:
“Über 1000 Meter bessere Zeit und besserer Platz als gestern, da bin ich zufrieden. Es ging hier in Erfurt auf jeden Fall besser als in Calgary und Salt Lake City, und der gestrige 3.Platz über 500 Meter war auch eine gute WM-Notivation. Aber vorherr kommt ja noch Heerenveen. Man sieht, es geht an der Spitze sehr eng zu, keiner hat den Sieg gepachtet, und man kann nie vorher sagen, wie es ausgeht. Ich schau jetzt nach vorn und hoffe, dass ich gesund bleibe.”

Markus Eicher:
“Dass Anni im Falle einer sehr guten Zeit im ersten 1000-m-Lauf weglässt, war von vorn herein so geplant. Die WM in Moskau hat viel Kraft gekostet, und in Heerenveen könnten es auch wieder drei Starts für sie werden. Die 5000 Meter wird sie aber nur laufen, wenn es für den Weltcup was bringt.”

Jenny Wolf:
“Schade, ich habe im Endlauf einen schlechten Start gehabt. Im Halbfinale hatte ich einen fehlstart bekommen, den ich mir nicht so recht erklären kann, da war ich im Endlauf einfach zu vorsichtig. Aber Platz zwei ist auch ein sehr gutes Resultat, ich bin auf keinen fall enttäuscht. Und die 10,37 von gestern waren ja auch nicht schlecht.”

Judith Hesse:
“Ein Super-Abschluss für meine wenig aussichtsreich begonnene Saison. Jetzt werde in eine Rehabilitation für mein noch nicht wiederhergestelltes Knie gehen. Das ist wichtiger als noch ein Rennen in Heerenveen, damit ich in der Olympiasaison wieder gesund bin und angreifen kann.”

Gerhard Zimmermann (ISU-Vizepräsident, DESG-Präsident):
“Eine rundum gelungene Veranstaltung für die Zuschauer und Sportler, ein Lob an die Organisatoren.”

Rekorde bei Deutschen Meisterschaften der AK 14/15

Herausragende Leistungen gab es bei den Deutschen Meisterschaften der AK 14 und AK 15 in Berlin.
Bei den Mädchen der AK 15 sorgte Katja Franzen (Grefrath) gleich für drei neue Deutsche Altersklassenrekorde. Während sie mit 41,00 über 500 Meter noch knapp den Uraltrekord von Angela Stahnke verpasste, gab es über 1000 Meter (1.24,22) und 1500 Meter (2.10,88) zwei deutliche Rekordverbesserungen. Den bisherigen Vierkampfrekord von Agnes Friesinger konnte Katja Franzen um mehr als Drei Punkte verbessern !
Für einen weiteren Deutschen Altersklassenrekord sorgte der Vizemeister bei den Jungen der AK 15. Patrick Beckert aus Erfurt verbesserte den 3000 Meter Rekord auf 4.18,

Für die herausragenden Ergebnisse der Jungen sorgte jedoch Hubert Hirschbichler aus Inzell. In der AK 14 bot er auf drei Strecken bessere Siegerleistungen als die Jungen der AK 15 und erzielte auf allen Strecken und im Vierkampf inoffizielle Bestleistungen der AK 14. Dabei verfehlte er über 1500 und 3000 Meter nur knapp die Rekordmarken der AK 15.

Bei den Mädchen der AK 14 siegte Jennifer Bay (Dresden) ebenfalls auf allen vier Strecken und verbesserte ihre Bestleistungen dabei erheblich.

Einzelstrecken-WM in Inzell: Zuschauer- und Medieninteresse groß

Zeitplanänderung wegen Live-Übertragung

Inzell (pps) Die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften vom 3. bis 6. März in Inzell stoßen bei den Eisschnelllauf-Fans auf reges Interesse. Bis zum 11. Februar hatte das Organisationskomitee der WM bereits mehr als 5000 Karten pro Tag für die Wettbewerbe auf der Freiluftbahn verkauft, dabei ging ein großer Teil an Eisschnelllauf-Fans aus den Niederlanden, die somit das weite Rund in “Oranje” erstrahlen lassen werden. Die berühmt-berüchtigten holländischen Musikgruppen “Kleintje Pils” und “D’Glazblazers” werden dabei nicht nur den Zuschauern lautstark einheizen. “Es sind noch für alle Tage Eintrittskarten erhältlich. Wir gehen aber davon aus, dass das auf etwa 8000 Zuschauer erweiterte Stadion an allen vier Wettkampftagen ausverkauft sein wird,” so OK-Chef Hubert Graf.

Auch das internationale Medieninteresse an der Einzelstrecken-WM ist überaus groß. So haben sich bis zum Akkreditierungsschluss über 250 Journalisten aus acht Nationen angemeldet. Die Niederländer (30) und Japaner (20) bilden hierbei die größten Fraktionen. Der Bayerische Rundfunk als Host Broadcaster wird mit einem über 100-köpfigen Team die Übertragungen aus Inzell sicherstellen. Aber auch die Fernseh-Stationen Fuji-TV (Japan), NOS (Niederlande), YLE (Finnland) und ein Beobachter von NBC (USA) werden vor Ort von den Wettbewerben berichten.

Auf Bitten des Bayerischen Rundfunk, der die 3000 m der Damen am Freitag, 4. März, komplett live übertragen möchte, hat das Organisationskomitee beim Internationalen Eislauf-Verband (ISU) und der European Broadcasting Union (EBU) eine frühere Anfangszeit beantragt. Dieser Bitte wurde entsprochen, so dass die Wettbewerbe am Freitag nun bereits um 14.30 Uhr und nicht erst um 15.00 Uhr beginnen. Des weiteren wurde die Mannschaftsverfolgung der Damen am Samstag vor die 10.000 m der Herren gelegt.

Der geänderte Zeitplan in der Übersicht:

Mittwoch, 2. März
18.00 Uhr Auslosung

Donnerstag, 3. März
15.00 Uhr 1500 m Damen
5000 m Herren

Freitag, 4. März
14.30 Uhr 500 m Herren 1.Lauf
3000 m Damen
500 m Herren 2.Lauf

Samstag, 5. März
13.00 Uhr 500 m Damen 1.Lauf
1000 m Herren
500 m Damen 2.Lauf
Mannschaft Damen
10.000 m Herren

Sonntag, 6. März
13.00 Uhr 1000 m Damen
1500 m Herren
5000 m Damen
Mannschaft Herren

Quelle: cosmos-pps Kommunikations-GmbH, Neuss (11. Februar 2005)

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