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Erste Einzelmedaille für Shorttrackerin Yvonne Kunze

Autor: Redaktion Sonntag, Januar 19th, 2003 Nicht kommentiert Unter: Eisschnelllauf

Auch am dritten Tag der Europameisterschaft konnten die deutschen Shorttracker überzeugen und wurden schlieβlich auch noch mit der erhofften „kleinen Medaille“ belohnt.

Im 3000 Meter Finallauf konnte Yvonne Kunze nach den vielen guten Platzierungen die Bronzemedaille erringen. Zuvor hatte sie über 1000 Meter den fünften Rang belegt, unmittelbar vor Christin Priebst.
Überragende Athletin war Evgenia Radanova die alle vier Einzelstrecken gewann. Lediglich die Disqualifikaton in der Staffel verhinderte den totalen Erfolg.

Yvonne Kunze belegte in den vier Entscheidungen die Ränge drei, vier, fünf und sechs. Das sie damit in der Europameisterschaftswertung nur auf Rang sechs einkam, liegt am oft kritisierten Punktesystem.
Mit Ausnahme von Radanova kann Yvonne in Europa mittlerweile jede Konkurrentin schlagen. Christin Priebst konnte sich in der Gesamtwertung auf Rang 13 platzieren.

Nah an den Medaillen waren auch am letzten Tag die deutschen Herren, doch das Quentchen Glück fehlte wieder einmal. Über 1000 Meter belegte Sebastian Praus Rang 5, Andre Hartwig Platz 10 und Arian Nachbar Rang 15.

Erstmals standen damit gleich zwei deutsche Athleten im 3000 Meter Finale und auch hier fehlten nur tausendstel Sekunden an der Medaille, Sebastian Praus und Arian Nachbar belegten die Ränge 4 und 5.
Überragend waren die Italiener die alle 5 Wettkämpfe für sich entscheiden konnten. Drei Einzelsiege, eine Bronzemedaille und der Staffelsieg waren die Ausbeute des überragenden Fabio Carta, nur sein Landsmann Antoniogli verhinderte über 1000 Meter einen Carta Sieg.

In der Europameisterschaftswertung belegten Sebastian Praus, Arian Nachbar und Andre Hartwig die Plätze 5,6 und 10.

Insgesamt waren es die erfolgreichsten Titelkämpfe aus Sicht der deutschen Shorttracker. Eine Medaille, drei vierte Plätze und mehrere fünfte und sechste Plätze auf den einzelnen Strecken zeigen, dass der Sprung in die europäische Spitze gelungen ist.

Pech hatten die beiden Staffeln, vor allem den Herren wurde eine sichere Medaille durch die Kampfrichterentscheidung „geraubt“. Die Fortschritte die bereits in den Weltcups sichtbar wurden, konnten die Aktiven eindrucksvoll bestätigen.

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