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Ein Titel ohne Wert

Autor: SSN Sunday, March 4th, 2018 4 Kommetare Unter: Eisschnelllauf
DESGphoto DESGphoto / L. Hagen

Parallel zur Sprint-Weltmeisterschaft in Changchun und nur eine Woche nach dem Ende der olympischen Spiele in Korea fanden an diesem Wochenende die Deutschen Sprint- und Mehrkampfmeisterschaften in Erfurt statt.

Aufgrund geringer Teilnehmer wurden die Titel nur im Sprintmehrkampf der Männer (6 Männer) und im Mehrkampf der Frauen (4 Frauen) vergeben. Erwartungsgemäß gewannen dabei Denny Ihle und Claudia Pechstein nahezu ohne ernsthafte Konkurrenz.

Leider haben diese Meisterschaften so – weder für de Sportler noch für den Veranstalter oder den Verband – irgendeinen Wert und hätten in dieser Form nicht durchgeführt werden müssen. Schon in den vergangenen Jahren fanden die Meisterschaften immer parallel zu wichtigen ISU-Veranstaltungen (Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften) statt.

Schon allein auch im Interesse des Veranstalters (finanzielles Risiko) wäre es vermutlich sinnvoller gewesen die Meisterschaften zusammen mit dem Deutschen Juniorencup nächstes Wochenende in Berlin durchzuführen. So wären zumindest auch mehr Teilnehmer zu verzeichnen gewesen.

4 responses to “Ein Titel ohne Wert”

  1. Robert says:

    Der Nachwuchs ist da ! Es gab diverse Podiums beim Viking Race und auch die Junioren in SLC machen ihre Sache mit 5 TOP ten Plätzen gut. Warum wird dem Trainer aber die Nachreise verzögert(Nachwuchs brachte die Pläne durcheinander) ? Die Sportler brauchen diese Unterstützung und haben schon lange den Glauben an die Entscheidungsträger verloren. Glauben wir wirklich das 19 und 20 jährige Abiturienten nicht reflektieren können wie ihre Zukunft innerhalb des Verbandes aussieht?

  2. Lars Hagen says:

    Hallo Hütte,

    ich denke, wenn man den Artikel genau liest, geht klar hervor, dass er mit dem Artikel keinerlei Kritik am Veranstalter noch an den teilnehmenden Sportlern gegeben hat. Im Gegenteil: ich bin davon überzeugt, dass Erfurt einen tollen WK organisiert hat und auch die Sportler ihr Bestes gegeben hatten. Auf der anderen Seite muss man aber auch die Realität klar benennen. Ebenso den Umstand, dass es unter diesen Konstellationen immer schwieriger bzw. unsinniger wird so einen WK überhaupt durchzuführen.

    VG, Lars

  3. Uwe Hüttenrauch says:

    Über Sinn oder Unsinn der Terminisierung der MK – DM im Sprint und MK zum letzten Wochenende ( 03./04.03.2018 ) zu diskutieren, erübrigt sich. Dieser Termin steht seit September 2017. Die Probleme haben wir schon im September gesehen. Nebenbei, diese gab es auch schon in der letzten Saison. Die negativen Kommentare sind aber ein Schlag in das Gesicht der letzten Aufrechten, die hier antreten, der Veranstalter und unserer Kampfrichter. Thomser und seine Erfurter Truppe haben für die letzten Aufrechten eine Meisterschaft organisiert und durchgeführt. An dieser Stelle nochmals DANKE! Wir haben nur diese Athleten, plus jene, die sich auf die MK – WM vorbereiten oder bei der Sprint -WM für uns am Start waren. Dazu kamen noch 3-4 Ausfälle durch Verletzung und Opfer der Grippewelle. Dieses Bild macht uns allen nur wieder schmerzhaft klar, wie dünn unsere Athletendecke ist. Unsinn ist jetzt aber auch über Normen und Kriterien im Kinder- und Jugendbereich zu diskutieren! Man kann und sollte über Inhalte, Interpretation, Konsequenzen und über Terminisierung der Überprüfungen sprechen! In den Vereinen gibt es noch Kinder und Jugendliche, aber diese Mitgliedszahlen/Starterfelder lassen uns leider auch nicht jubeln. Ich kann nur sagen ab in die Kita‘s, Schulen und zum öffentlichen Laufen und Kinder „gefangen“!!! Über die „Masse“ finden wir sicher auch unsere „Typen“! Ach, bevor mir hier Besserwisserei vorgeworfen wird, ich weiß wovon ich schreibe. Für diejenigen, die mich nicht kennen: ich bin jetzt im 41. Trainerjahr, davon 38 Jahre im Kinder – und Jugendbereich. Kinder „fangen“ für unseren tollen, aber auch HARTEN, Sport begeistern und zu Top-Sportlern entwickeln, war mein „normaler“ Arbeitsalltag, egal ob als Angestellter, Arbeitsloser, ABM-er, SAM-er, Ich-AG-ler oder ehrenamtlich(da als Lehrer an einer Berliner Grundschule). Normen und Kriterien gab es auch immer! Aber man darf auch im Nachwuchs mit denen weiterarbeiten, die nicht auf Anhieb diese Forderungen erfüllen (hat mir ganz selten „amtliches“ Lob eingebracht, war mir aber auch völlig Wurscht). Wir müssen unsere Sportler mit unserem Spaß und Enthusiasmus für den Eisschnelllaufsport begeistern! Wir benötigen nicht nur Top-Sportler, genauso dringend werden Ehrenamtler in allen Positionen der Vereins- und Verbandsarbeit gesucht (Profi‘s natürlich aber auch ). Also nicht nur meckern und kleckern, Ärmel hoch, ran an die Kinder und klotzen. Der Ausblick unseres SD hinsichtlich 2026/2030 bereitet mir auch leichte Bauch- und Kopfschmerzen, aber einfache Geschichten machen faul und bequem. Ran, fangt, begeistert und haltet die Kinder für unseren schönen Sport. Glaubt mir, ihr macht es nicht für Funktionäre. Unseren Sport wird es noch geben, wenn es jene oder uns nicht mehr gibt! Euer Uwe Hütte

  4. Nick says:

    Deutsche Meisterschaften und keiner geht hin….
    Nachwuchs aussortieren und meckern es gibt keinen….

    Leute ….wacht auf !!!! Investiert mal in den wenigen Nachwuchs der da Ist und vergrault mit Euren Normen nicht noch den letzten motivierten Rest…bald habt Ihr mehr Trainer als Sportler….

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