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Alles zum Eisschnelllauf - Neuigkeiten und Ergebnisse

Adrian Nachbar und Yvonne Kunze belegen jeweils Rang 6

Autor: Redaktion Saturday, January 18th, 2003 Nicht kommentiert Unter: Eisschnelllauf

Nach dem starken Auftritt der deutschen Shorttracker über 1500 Meter gelangen auch auf der 500 Meter Strecke gute Leistungen, ohne das die mannschaftliche Geschlossenheit des Vortages erreicht wurde.
Bei den Damen wurde Christin Priebst bereits in den Vorläufen disqualifiziert und blieb somit unplatziert. Yvonne Kunze knüpfte dagegen nahtlos an ihrer glänzenden Vorstellung des Vortages an, und verfehlte den Finaleinzug nur äuβerst knapp. Am Ende belegte Yvonne Rang sechs. Erneut war die Bulgarin Evgenia Radanova nicht zu schlagen. Die Gesamtvierte der Junioren-WM Tatjana Borudoulina und die Französin Bouvier kamen auf die Ränge zwei und drei.

Die Herren hatten mit der Staffeldisqualifikation am ersten Tag einen herben Rückschlag erlitten. Sie hatten den Lauf klar dominiert, und die kleine Berührung von Holger Helas mit einem slowakischen Läufer hatte keinerlei Einfluss auf den Rennausgang. Das deutsche Team galt hinter Italien als sicherer Medaillenkandidat.

Der zweite Tag begann dann aber mit Siegen aller drei Läufer in den Qualiläufen. Doch schon in den anschlieβenden Vorläufen kam Sebastian Praus aus dem Tritt und schied aus. Am Ende belegte er Rang 21. Für Andre Hartwig kam im Viertelfinale das Aus, er belegte am Ende Rang 16. Besser lief es für Adrian Nachbar. Der Rostocker gewann sowohl seinen Qualifikationslauf, wie auch den Vorlauf und das Viertelfinale. Im Halbfinale scheiterte er dann nur äuβerst knapp am Finaleinzug und belegte nach Rang vier über 1500 Meter diesmal Rang Sechs.

Fabio Carta wurde seiner Favoritenrolle im Finale gerecht und siegte vor dem Überraschungszweiten Pieter Gysel aus Belgien und dem Italiener Michele Antonioli.

Für die Frauenstaffel kam das Aus im Halbfinale. Damit steht für das deutsche Damenteam am Ende Rang 5 zu Buche, nach den Weltcupleistungen hatte man sicher mehr erwarten können. Allerdings hatten die deutschen Damen auch erhebliches Lospech, war das zweite Halbfinale doch deutlich schwächer besetzt.

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