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Shorttrack Mannschafts-WM: Teams verpassen die Finals

Author: SSN Saturday, March 27th, 2010 No Commented
Under: Short Track

Robert Seifert
Robert Seifert
DESGphoto / L. Hagen

Bei den Mannschaftsweltmeisterschaften in Italien haben beide Deutschen Teams das Finale nur knapp verpasst. Den Frauen fehlten am Ende lediglich zwei Punkte um das Finale zu erreichen. Am Ende eines langen Wettkampftages haben sich letztlich doch die Favoriten für durchgesetzt.

Die Regeln sind vom Vorlauf bis zum Finale fast identisch. Pro Nation treten jeweils vier Läufer in vier Rennen über 500 und 1000 Meter an, für jeden Lauf werden Punkte vergeben. Über 3000 Meter gibt es dann nur einen Lauf mit jeweils zwei Teilnehmer pro Nation. Am Ende finden die Staffelläufe statt. In den Vorkämpfen konnten sich jeweils die beiden Gruppensieger für das Finale qualifizieren, für die Teams auf den Plätze zwei und drei der Gruppen stand anschließend noch das Halbfinale an, bei dem sich die beiden besten Teams für das Finale qualifizieren.

In den Vorläufen setzten sich Südkorea und Kanada sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren deutlich durch. Da bei den Damen China nicht antrat, war das deutsche Team automatisch für das Halbfinale qualifiziert. Bianca Walter und Christin Priebst errangen jeweils einen zweiten Rang, ebenso die Staffel. Ansonsten mussten man die Stärke der Kanadierinnen und Italienerinnen anerkennen.

Bei den Herren kam das deutsche Team ebenfalls hinter Kanada und Italien auf Rang drei, ließ die Briten aber deutlich hinter sich. Hier errangen Paul Herrmann und Robert Seifert ebenfalls zweite Plätze, allerdings war ein deutlicher Kräfteverschleiß nach der langen Wettkampfsaison schon spürbar.

Im Halbfinale der Frauen setzte sich Japan mit 39 Punkten überraschend deutlich durch, Italien erreichte mit 28 Zählern ebenfalls das Finale, Deutschland wurde mit 26 Punkten Dritter, vor den Ungarinnen die ihre Finalchance durch eine Disqualifikation in der Staffel einbüßten.

Auf den Einzelstrecken konnten die DESG-Läuferinnen nur selten überzeugen, lediglich Susanne Rudolph gewann einen 500 Meter Lauf. Dagegen waren die Damen im Team abermals sehr stark und siegten souverän vor Japan.

Die deutschen Herren hatten im Halbfinale nichts mehr zuzusetzen, konnten aber durch Tyson Heung und Robert Seifert zwei Streckensiege über 500 Meter erlaufen. Über 1000 Meter lief dagegen fast nichts zusammen, lediglich Robert Seifert schaffte einen zweiten Platz. Nach dem 3000 Meter Lauf war das Finale für die DESG-Läufer bereits abgehakt, so dass im Staffelrennen nur noch um den dritten Rang ging. Die DESG-Läufer lagen bis zur 33. Runde fast ausschließlich in Führung und konnten anschließend das Tempo der Chinesen mitgehen, die Franzosen verloren etwas den Anschluß und nach einem Sturz in der 40.Runde jede Chance. Nun liefen die deutschen Herren taktisch den erforderlichen dritten Platz nach Hause.

Am Sonntag treten Kanada, Südkorea und Italien bei den Damen und Herren im Finale an, bei den Herren vervollständigt China, bei den Damen Japan, das Finale.

Die anderen Teams kämpfen im B-Finale um den fünften Platz. Die deutschen Teams haben die Ränge sechs (Herren) und sieben (Damen) aus dem Vorjahr zu verteidigen und durchaus realistische Chancen bei Damen und Herren den fünften Platz zu erringen.

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