Die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft im Sprintvierkampf in Heerenveen hielt am ersten Tag alles was sie versprach. Höhepunkt war dabei sicherlich der unglaubliche 1000 Meter Lauf der Olympiasiegerin Christine Nesbitt aus Kanada.
In 1.15,01 min blieb Nesbitt deutlich unter dem alten Bahnrekord von Anni Friesinger und distanzierte die Konkurrenz um fast 1,5 Sekunden. Nachdem die Kanadierin bereits über 500 Meter mit 38,57 sec und Platz 6 die Erwartungen erfüllt hatte, liegt sie nun mit rund 0,8 Punkten Vorsprung bereits deutlich in Führung. Wesentlich enger geht es dahinter zu, wobei fast alle Läuferinnen... [more]
Geschafft. Die Erleichterung nach dem unerwarteten Titelgewinn bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Heerenveen und dem damit verbundenen Rummel um ihre Person war Jenny Wolf anzumerken. Fast schien es, als habe die Siegerehrung, das unendliche Autogramme schreiben und Fotolächeln mehr geschlaucht als das harte Wettkampfprogramm. Bei der Siegerehrung rutschte ihr der Lorbeerkranz über die Hüften, doch die neben ihr auf dem Sockel mit der „2“ stehende Anni Friesinger fing das gute Stück auf und half der Berlinerin bei der Prozedur, drückte ihr auch noch den Blumenstrauß in die Hand und rückte die Siegerschleife zurecht.... [more]
Jenny Wolf riss die Fäuste immer wieder in die Höhe, Anni Friesinger winkte lächelnd in die Menge. Die deutschen Superfrauen holten Gold und Silber bei der Sprint-Weltmeisterschaft in Heerenveen, die Niederländerin Annette Gerritsen wurde Dritte. Heike Hartmann komplettierte mit Platz 9 das starke Resultat für die DESG. Im direkten Vergleich beim abschließenden 1000-m-Lauf demonstrierte die 28-jährige Berlinerin ihre Ausnahmestellung auf den ersten 600 Metern, in der finalen Runde hatte sie Anni Friesinger, die mit knapp drei Sekunden Rückstand an den Start ging, unter Kontrolle.
Samuel Schwarz belegte... [more]
Ein Aufschrei aus 12.000 Zuschauerkehlen, ein Schock für Holland: Jan Bos, Lokalmatador aus Heerenveen und nach dem ersten Wettkampftag auf Silber-Kurs, wollte im direkten Duell mit Jeremy Wotherspoon zu viel und stürzte nach der ersten Kurve. Dadurch ist der kanadische Top-Favorit vor dem abschließenden 1000-m-Lauf seinen hartnäckigsten Verfolger los und steuert auf den fünften Sprint-WM-Titel zu. Wotherspoon führt in der Gesamtwertung mit 0,53 Sekunden vor Titelverteidiger Kyou-Hyuk Lee und knapp zwei Sekunden vor Joon Mun (beide Korea). Hoffnungsträger der Niederländer auf eine Medaille ist nun Simon Kuipers... [more]
Mit einem weiteren Bahnrekord-Lauf im Heerenveener Eisstadion Thialf baute die Überraschungs-Erste nach dem ersten Wettkampftag ihren Vorsprung aus: Jenny Wolf gewann auch das zweite Rennen auf ihrer Lieblingsdistanz über 500 m in 37,60 Sekunden (4 Hunderstel schneller als am Samstag) und verwies abermals alle Rivalinnen deutlich. „Ich habe es zunächst kaum begriffen. Wenn ich jetzt die 1000 m durchhalte, dann darf ich auf die Pferdekutsche“, hofft die 28-jährige Berlinerin auf die traditionsreiche Sieger-Zeremonie.
Zweite über 500 m wurde die Koreanerin Sang-Hwa Lee (38,27 s), Dritte die Niederländerin Annette Gerritsen (38,44). Publikumsliebling... [more]
Am Sonntag morgen stapfte Beixing Wang enttäuscht durchs Teamhotel. Am Vortag, bei den ersten Rennen über 500 und 1000 Meter, blieb die 22-jährige Chinesin, die von vielen Konkurentinnen als Favoritin auf den Sprint-WM-Titel eingeordnet wurde, weit hinter den Erwartungen zurück. Grund: Die Ersatz-Schlittschuhe – ihr eigentliches Paar verschwand auf dem Flug nach Europa – drückten und schmerzten, an Top-Resultate war nicht zu denken. Über 500 m kam sie als Fünfte über den Zielstrich, auf der längeren Sprint-Distanz langte es dann nur noch zu Rang 17. „Sie tut mir einfach nur leid. Vom Leistungsstand her... [more]
Die Sprint-Weltmeisterschaft macht Spaß: Jenny Wolf und Anna Friesinger führen nach dem ersten Wettkampftag, Heike Hartmann liegt auf einem glänzenden 9. Platz. Auch Samuel Schwarz (14.) überzeugte zur „Halbzeit“.
„Diese 1000 Meter haben mir richtig gut getan“, strahlte die Titelverteidigerin in Heerenveen, Anna Friesinger. In starken 1:15,58 Minuten legte sie über die zweieinhalb Runden die beste Zeit hin und verwies das holländische Trio Ireen Wüst, Marianne Timmer und Paulien van Deutekom auf die Plätze. „Geheimtipp“ Annette Gerritsen wurde nur Achte und muss sich in der... [more]
Jenny Wolf und Anna Friesinger führen zur „Halbzeit“ der Sprint-Weltmeisterschaft vor dem niederländischen Trio Annette Gerritsen, Marianne Timmer und Ireen Wüst. Heike Hartmann als Neunte komplettiert das starke Zwischenklassement.
Weltrekordlerin Jenny Wolf legte zunächst auf ihrer Lieblingsdisziplin 500 m einen wahren Turbo-Start hin, kam trotz eines kleinen Stolperers auf eine fantastische 100-m-Durchgangszeit (10,18 sec) und nach einem weiteren Patzer in 37,64 sec klar auf Rang 1. Sie distanzierte den zweitplatzierten Publikumsliebling Annette Gerritsen (Niederlande) um über sechs Zehntel. „Die Grundschnelligkeit stimmt, da brauche ich mir keine Sorgen machen“, erklärte... [more]
Mit einer launigen Show wurden 12 000 Zuschauer im ausverkauften Eisstadion Thialf auf die Sprint-WM eingestimmt. Doch nach Eiskunstlaufvorführung und dem Auftritt historisch gekleideter Schlittschuh-Flaneure ging’s zur Sache. Die 500-m-Sprinterinnen gaben gleich richtig „Gas“. Allen voran Weltrekordhalterin und 500-m-Weltmeisterin Jenny Wolf. Die Berlinerin legte einen Turbo-Schub hin, kam trotz eines kleinen Stolperers („da musste ich ganz schön rudern“) auf fantastische 10,18 sec nach 100 m und nach einem weiteren kleinen Fehler auf die Siegerzeit von 37,64 sec. Damit distanzierte sie ihre direkte Konkurrentin Annette Gerritsen (2../Niederlande) um über sechs Zehntel. „Die Grundschnelligkeit... [more]