Am ersten Tag der Sprint-WM in Calgary sorgte Christine Nesbitt für einen Paukenschlag – als erste Frau der Welt blieb sie auf den 1000m unter 1.13.00 Minuten (1.12,68 Min.). Mit dieser Leistung und einem achten Platz über die 500m führt sie die Mehrkampfwertung deutlich vor Jenny Wolf und der Chinesin Hong Zhang an.
Jenny Wolf fand auf den 500m zu alter Stärke zurück und gewann diese deutlich in 37,35 Sekunden (Saisonbestleistung ) vor den beiden Chinesinnen Beixing Wang (37,50 Sek.) und Hong Zhang (37,63 Sekunden). Judith Hesse lief... [more]
Auch am letzten Tag des Eisschnelllauf Weltcups in Moskau, konnten sich die deutschen Athleten in Szene setzen. Im Teamlauf fand bereits des Weltcupfinale statt, so dass diesmal mehr Punkte zu vergeben waren.
Bei den Damen siegten die Favoritinnen aus den Niederlanden deutlich vor Norwegen und Deutschland. Das deutsche Team hatte mit gewohnter Taktik langsam begonnen und in der Besetzung Stephanie Beckert, Isabell Ost und Jennifer Bay am Ende immer mehr aufgeholt und am Ende den Podiumsrang erreicht. Bei Punktgleichheit mit den Norwegerinnen kam das deutsche... [more]
Die deutschen Sprinter konnten auch am zweiten Wettkampftag des Eisschnelllauf Weltcups in Moskau auf ganzer Linie überzeugen. Die Berlinerin Jenny Wolf hat ihr kleines Formtief hinter sich gelassen und war auch am Samstag über die 500 Meter ungefährdet. In 38,01 sec errang die Olympiazweite bereits ihren 57.Weltcupsieg und liegt in dieser Statistik nur noch zwei Siege hinter Anni Friesinger. Jenny Wolf ging in 10,24 sec an und nahm ihrer Kontrahentin Margot Boer 0,53 Sekunden auf den ersten 100 Metern ab. Die Niederländerin konnte sich mit einer guten Runde... [more]
Unterschiedlicher hätte der erste Wettkampftag für die beiden Frontfrauen des deutschen Eisschnelllaufens nicht ausfallen können. Während Jenny Wolf eine Woche nach dem Einbruch im zweiten 1000 Meter Rennen die Konkurrenz in Grund und Boden lief, kam Stephanie Beckert mit Tränen in den Augen und defektem Schlittschuh ins Ziel.
Nach dem Anschlag auf den Moskauer Flughafen werden die Weltcupwettbewerbe von einem Großaufgebot an Sicherheitskräften beschützt, so dass sich die Athleten frei von Attentatsängsten ganz ihren Sport widmen können.
Über die 500 Meter der Frauen gab es nur 27 Meldungen, so dass alle Sportlerinnen in der A-Gruppe antraten. Aus... [more]
Mit neuen Bahnrekorden auf den 500 Meter Strecken ging in Obihiro der Eisschnelllauf Weltcup zu Ende. Aber auch mit einem fast historischen Ergebnis. Erstmals seit über vier Jahren (Tobias Schneider über 10000 Meter in Moskau) gelang den Herren wieder der Sprung aufs Podium. Aber nicht nur das, mehr als neun Jahre nach Frank Dittrich haben die deutschen Herren wieder einen Weltcupsieger.
Samuel Schwarz hatte auf seinen 500 Meter Start zugunsten der 1000 Meter verzichtet, das sollte sich auszahlen. Nachdem in den letzten Rennen in der Schlussrunde der Einbruch kam,... [more]
Die Olympiasiegerin Sang-Hwa Lee aus Südkorea konnte über 500 Meter der Damen in 38,18 sec beim Eisschnelllauf Weltcup in Obihiro bereits ihren dritten Sieg in Serie feiern. Dabei blieb Lee um 0,01 Sekunden unter dem Bahnrekord. Im direkten Duell hatte Jenny Wolf in 38,25 sec das Nachsehen und wurde erneut Dritte. Die Berlinerin wird derzeit durch ihre Rückenprobleme beim Start extrem behindert und lief in 10,41 sec eine ungewohnt langsame 100 Meter Zwischenzeit. Mit einer für Sie normalen Angangszeit um die 10,20 sec wäre Jenny in... [more]
In Changchun lief es sich anders als auf den europäischen Bahnen, einige der bisher an der Spitze laufenden Athleten hatten in China ihre Schwierigkeiten. Dazu zählte auch die Berlinerin Jenny Wolf, die in 38,44 sec erstmals nur auf dem dritten Platz landete. Das die Berlinerin an der 100 Meter Zwischenmarke nicht die Bestzeit erreicht, das gab es schon lange nicht mehr, in Changchun war es soweit. Die Chinesin Jing Yu lag hier in 10,29 vorn, und auch Sang-Hwa Lee war hier in 10,35 genau so schnell wie die Olympiazweite. Im Ziel siegte... [more]
Trotz der ungewohnt guten Besetzung des Starterfeldes beim Sprint-Weltcup in Changchun, haben die deutschen Athleten am ersten Tag für einige Überraschungen gesorgt.
Nicht glücklich mit ihrem 500-Meter-Lauf war die Berlinerin Jenny Wolf, die mit einer 28er Runde nach gutem Angang nicht ihren eigenen Ansprüchen gerecht wurde. Am Ende stehen 38,29 Sekunden zu Buche und damit die erste Saisonniederlage gegen die Olympiasiegerin Sang-Hwa Lee (38,24) aus Korea. Dritte wurde die Japanerin Nao Kodaira in 38,51 sec.
Jenny Wolf im Interview:"Das ist kein Weltuntergang. Ich weiß woran es gelegen hat und kann schneller laufen,... [more]
Das gab es in der bisherigen Eislaufhistorie noch nie. In einer Stadt finden am Wochenende die Weltcups im Shorttrack und im Eisschnelllaufen statt. Und das in zwei unmittelbar nebeneinander liegenden Eislaufhallen. Für die Shorttracker und Eisschnellläufer eine der seltenen Möglichkeiten mal etwas Zeit mit den Sportlern aus der anderen Sparte zu verbringen. In der chinesischen Metropole Changchun schlägt am kommenden Wochenende sozusagen das Herz der Eislaufwelt.
Allerdings schlägt dieses Herz nicht uneingeschränkt, so ist zum Beispiel die heute übliche Kontaktaufnahme mit den Athleten über ein großes Sozialnetzwerk nicht möglich, denn dieses ist in China ebenso gesperrt, wie... [more]