Die Favoriten setzte sich bei den niederländischen Eisschnelllauf-Meisterschaften durch. Marrit Leenstra mit ihrem ersten nationalen Titel überhaupt und Titelverteidiger Wouter olde Heuvel sicherten sich nicht nur die Meisterschaft, sondern zugleich auch das Ticket für die Europameisterschaft.
Marrit Leenstra hatte nach einem starken 500 Meter Rennen die Führung übernommen und gab diese bis zum Schluß nicht mehr ab. Vor dem 5000 Meter Rennen schienen auch die Positionen dahinter sicher vergeben, nachdem Diane Valkenburg (1.59,14), Jorien Voorhuis (1.59,61) und Linda de Vries (1.59,66) sich hinter der Siegerin Marrit Leenstra (1.57,57) über... [more]
Die Eisschnelllauf-Meisterschaften in Heerenveen wurden am zweiten Tag mit glänzenden Leistungen fortgesetzt. Die Schlagzeilen bestimmte jedoch Marianne Timmer, die 36jährige entschloss sich nun doch sofort zurück zu treten. Timmer hatte sich in der Vorsaison schwer verletzt und konnte so nicht wie ursprünglich geplant ihre Karriere bei den Olympischen Spielen beenden. In diesem Jahr lief es bei der dreifachen Olympiasiegerin von Beginn an nicht gut. Auch die Konzentration auf die 500 Meter Strecke brachte nicht den gewünschten Erfolg. Nachdem sie in der letzten Woche auch noch eine Grippe erwischte, war für Marianne Timmer... [more]
Niederländische Eisschnelllauf-Meisterschaften sind seit Jahrzehnten hochklassige Veranstaltungen mit erstklassigen Leistungen. Das zeigten die Sportler unseres Nachbarlandes auch am ersten Wettkampftag bei den Allround – und Sprintmeisterschaft. In Heerenveen werden von Montag bis Mittwoch die Tickets für die Sprint-Weltmeisterschaften sowie die Mehrkampfeuropameisterschaften vergeben.
Die Sprinter absolvierten am ersten Wettkampftag die 500 und 1000 Meter, die Allrounder lediglich die 500 Meter.
Im Sprint der Damen gab es ein sensationelles Comeback und vermutlich ein trauriges Karriereende. Nach Aussage ihres Physiotherapeuten kam für Annette Gerritsen die Meisterschaft zwei Wochen zu früh. “Im Moment ist... [more]
Der Abschluss mißlang gründlich. Marco Weber als letzter des deutschen Teams im Einsatz über 5000 Meter, lief ein unrythmisches Rennen, kam nie richtig in den Lauf und wurde dann auf den letzten “Kick" auch noch disqualifiziert. Der sogenannte “Kick-Off" beim Zieleinlauf ist seit dieser Saison verboten. “Ich habe es nicht bewusst gemacht und keine Ahnung warum", sagte der frustrierte Deutsche Meister im Anschluss. Mit seiner Zeit von 6.38 min hätte er wenigstens noch ein paar Weltcuppunkte ergattern können.
Dieser negative Abschluss kann ein insgesamt positives Bild des jungen deutschen Teams jedoch nicht trüben. Nach den Erfolgen von... [more]
Auch am dritten Tag des Weltcup-Finales war die Thialf in Heerenveen gut gefüllt – wenn auch nicht ausverkauft. Dieser Umstand machte den Fans – insbesondere denen, die in den Kurven standen – aber nichts aus. Mit gewohnt ausgelassener Stimmung machten sie den Abschlusstag wieder zu einem Highlight.
Auf dem sportlichen Programm standen die 1000m der Damen und Herren sowie die Teamentscheidungen. Über die 1000m hatte Monique Angermüller vor dem Start zumindest die theoretische Chance den Gesamtweltcup für sich zu entscheiden. Dazu hätte sie jedoch die Strecke gewinnen müssen und die Favoritin [more]
Am Freitag und Sonnabend findet in Heerenveen die 22.Ausgabe der Viking-Races statt. Dabei haben sich seit der ersten Ausgabe des Rennens im Jahr 1989 die Regeln nur unwesentlich geändert. Von 1989 bis 1993 liefen noch die Altersklassen 11-16 seit 1994 die Altersklassen 12-17. Auch die Streckenlänge hat sich in dieser Zeit nur unwesentlich verändert. Waren es bis 1991 nur Rennen zwischen den besten niederländischen, norwegischen und niederländischen Junioren, wurden die Wettkämpfe später mehr internationalisiert. Neben Finnland und Polen starteten seit 1992 auch deutsche Athleten. In der AK 11 siegte ein gewisser Jan... [more]
Im direkten Duell besiegte der Italiener Enrico Fabris den Führenden Sven Kramer auf der 1500 Meter Strecke und liegt nun mit dem Niederländer fast gleichauf an der Spitze. Fabris überzeugte insbesondere mit einer starken Schlußrunde und siegte in 1.46,37 deutlich. Im Kampf um Bronze erlebte der Niederländer Jan Blokhuijzen einen Einbruch, so dass der Russe Ivan Skobrev beste Aussichten auf die Bronzemedaille hat.
Für Robert Lehmann gab es kein Happy-End am Ende fehlten 0,04 Sekunden über 1500 Meter um sich für das Finale zu qualifizieren. Mit einer Zeit von 1.49,55... [more]
Ein einmaliges Konzept legten die Kanadier im Jahr 1981 vor. Sie bewarben sich für die Olympische Winterspiele 1988 und wollten die Eisschnelllaufwettkämpfe erstmals unter dem Hallendach austragen.
Für die Eisschnelllaufnation Niederlande und der Sportnation DDR war das der Startschuss um ebenfalls 400-Meter-Eisschnelllaufbahnen zu bauen. Als die Kanadier 1985 mit dem Bau in Calgary begannen, waren die Arbeiten in Berlin und Heerenveen schon fortgeschritten. Ein erster Wettkampf fand 1986 in Berlin statt, die ersten Weltcups folgten im November 1986 in beiden Eishallen.
Damals konnte noch niemand ahnen, dass nur knapp 20... [more]
Die EM in Heerenveen begann mit einem wahren Paukenschlag. Robert Lehmann machte sich selbst das vermutlich schönste Geburtstagsgeschenk und belegte in neuer persönlicher Bestleistung (36.24s) über 500m den dritten Platz. Dies war seine erste Platzierung in den Top 3 bei einer großen internationalen Veranstaltung. Auch im anschließenden 5000m-Lauf präsentierte er sich in guter Verfassung und belegte in 6.36,29 min (Saisonbestleistung) den 11. Platz. Zu Beginn des 2. Tages, an dem die Damen ins Geschehen eingreifen werden und die Herren nur 1500m laufen, liegt Robert auf einem unerwarteten 5. Platz (noch vor Carl... [more]