
- Vladislav Bykanov, Viktor Knoch
- DESGphoto / L. Hagen
Nachdem wir vor einigen Tagen die viel kritisierten Änderungen im Regelwerk des Eisschnelllaufens vorgestellt haben, sind nun die Shorttracker an der Reihe. Während es im Eisschnelllaufen zu einem deutlichen Protest der Athleten und eines großen Verbandes gekommen ist, haben die Shorttracker schon einige Wochen Zeit gehabt, sind in Wettkämpfen an die Änderungen zu gewöhnen.
Hier nun die wichtigsten Änderungen, übernommen mit freundlicher Genehmigung des Autors von Maos Heatbox.
Ab der neuen Saison 2010/11 gibt es einige Regeländerungen im Shorttrack. Vor der am Freitag beginnenden Weltcup-Serie gibt »Maos Heatbox« einen Überblick über die wichtigsten Änderungen: Neuordnung der Bestrafungen/Sanktionen, Neuregelung des Überholens, Abschaffung der Crosstrack-Regel, Amtieren der Schiedsrichter, Fehlstartregelung, Weltrekorde …
Penalty − Gelbe Karte − Rote Karte
Die ISU hat die Bestrafungen überarbeitet und zugleich aufgefächert. Vereinfacht gesagt, gibt es jetzt... [more]

- Claudia Pechstein
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Tischtennis-Spieler Dimitrij Ovtcharov wird freigesprochen, obwohl beide Dopingproben positiv waren. Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein muss eine zweijährige Sperre in Kauf nehmen, obwohl bei ihr nur Abnormitäten in den Blutwerten festgestellt wurden.
Während die Berlinerin seit Monaten alle möglichen juristischen Wege geht, medizinische Experten zu Rate zieht und Unmengen Geld ausgibt, um ihre Unschuld zu beweisen, legt der zuständige Verband des Auswahlakteurs binnen kurzer Zeit stichhaltige Beweise der verschiedensten Art zur Entlastung auf den Tisch und sieht von einer Bestrafung ab. ... [more]

- Shani Davis
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Der Stein des Anstoßes ist eine neue Regel im Eisschnelllauf (SSN.info berichtete), die ein Verlassen der Bahn auf der Zielgeraden verbietet. Nach den ersten Disqualifikationen sorgt diese Regeländerung jetzt vermehrt für Unmut bei Sportlern und Trainern.
Letzte Woche rief der Niederländer Mark Tuitert auf seinem Twitter Feed zu allgemeinem Widerstand gegen die neue Regel auf, die seiner Meinung nach dem Sport und seiner Dynamik schadet.
Dass Tuitert mit seiner Meinung nicht allein da steht, zeigt die öffentliche Unterstützung u.a. von Sven Kramer und Shani Davis. “Diese Regel stinkt”, sagte Davis. “Es ändert sich die Dynamik des Laufens. Von Natur aus wollen die Läufer gleiten doch diese Regel unterbindet dies.” Der mehrfache Sprint-Weltmeister findet es per se eine “dumme Regel”, da niemand vom Verlassen der Bahn auf der Geraden... [more]

- Klobenstein begrüsst seine Gäste bei herlichstem Sonnenschein...
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Eisschnelllauf- Mehrkampf-EM vom 7. bis 9. Jänner 2011 zum zweiten Mal auf dem Rittner Eisring
Die schnellste Freiluftbahn der Welt in Klobenstein ist zum Jahresbeginn erstmals wieder nach vier Jahren Schauplatz eines hochkarätigen Eisschnelllauf-Wettbewerbs. Mit der Mehrkampf-EM vom 7. bis 9. Jänner werden die traditionsreichsten Eisschnelllauf-Titelkämpfe zum zweiten Mal nach 2007 auf dem Rittner Eisring ausgetragen. Bei den Männern ist es bereits die 118. Auflage. Gekürt werden die Eisschnelllauf-Europameister 2011 bei den Männern und Frauen im Mehrkampf über vier Strecken.... [more]

- Werner Unterdörfel
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Werner Unterdörfel, einer der erfolgreichsten Trainer im Herren-Eisschnelllauf Deutschlands, verstarb plötzlich und unerwartet am Donnerstagmorgen in Folge eines Herzinfarktes. Der Berliner wurde nur 59 Jahre alt.
Bereits in seiner Kindheit stand Werner auf dem Eis und entwickelte sich zu einem hervorragenden Eishockeyspieler. Er schaffte den Sprung in die Juniorenauswahl der DDR und absolvierte dort 23 Länderspiele. Mit der Auflösung der DDR-Liga war auch die Karriere von Werner Unterdörfel beendet.
Wie einige andere Eishockeyspieler schulte Werner Unterdörfel um und wurde Eisschnelllauftrainer. Auch seine Liebe fand er auf dem Eis, seine Frau Bärbel war bis 1970 als Eisschnellläuferin aktiv.
Ab 1974 begann beim TSC Berlin eine lange und erfolgreiche Trainertäigkeit für Werner Unterdörfel. Erste Erfolge zeigten sich in den frühen 80er Jahren, mit den sensationellen Bronzemedaillen von René Schöfisch über 5000 und 10000 Metern bei den Olympischen Spielen 1984 in... [more]

- Hannes Kröger
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Nach den enttäuschenden Ergebnissen beim Invitation-Cup in Heerenveen gab es die Befürchtung, dass der Weltcupauftakt in Kanada nur von einem Rumpfteam bestritten wird. Dem ist erfreulicherweise nicht so, alle deutschen Starter vom Invitation-Cup wurden vom amtierenden Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev auch für die beiden Weltcups in Kanada nominiert. “Wir haben eine überwiegend junge Mannschaft, die wir perspektivisch auf die nächsten Olympischen Winterspiele vorbereiten, die jüngeren sind sogar Perspektivkader für 2018" sagte Boyadzhiev gegenüber Maos Heatbox. “Sie sollen vor allem Erfahrungen sammeln, sich frühzeitig mit der rauhen Luft der internationalen Spitze vertraut machen" so der Bundestrainer zu den Zielen.
Zahlreiche Änderungen in den Reglements betreffen nicht nur das Verhalten auf dem Eis, sondern auch die Meldeliste. Da Doppelstarts auf Strecken am selben Tag nicht mehr zugelassen sind, stehen nun Startplätze für... [more]

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Pünktlich zur nacholympischen Saison und vor dem Start der ersten Rennen wurde das offizielle Regelwerk der ISU überarbeitet und einige neue Regeln im Eisschnelllauf eingeführt. Die wichtigsten der internationalen Regeländerungen werden in diesem Artikel einmal kurz zusammen gestellt.
Besonders interessant für Beobachter und nicht zuletzt für die betroffenen Sportler dürften sicherlich die Regel 256.3 “Verlassen der Bahn auf der Zielgeraden" und die Regel 260.2 “Zieleinlauf" werden. Aufgrund dieser neuen Regeln dürfte, besonders bei den ersten Wettkämpfen der Saison, mit einer massiven Anzahl an Disqualifikationen zu rechnen sein. ... [more]

- Torsten Kröger
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Der zweite Wettkampftag in Heerenveen begann verheißungsvoll, denn Torsten Kröger sicherte sich in seinem Halbfinale über 500 Meter den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für das Finale. Dort war der Rostocker dann jedoch ohne Chance und belegte am Ende den vierten Rang. Die Briten feierten durch Jack Whelbourne und Paul Stanley einen Doppelsieg, Dritter wurde Sjinkie Knegt aus den Niederlanden. Robert Becker belegte den zwölften Platz, Hannes Kröger und Paul Herrmann kamen auf die Ränge 17 und 20.
Bei den Damen triumphierte erneut Elise Christie aus Großbritannien vor den Niederländerinnen Jorien ter Moors und Anita van Doorn. Efi Papakonstanti belegte als beste deutsche Läuferin den 15.Rang.
Auch über 1000 Meter gelang den DESG-Startern nicht der erhoffte Erfolg, lediglich Christin Priebst erreichte das Halbfinale, schied dort aber deutlich aus und... [more]

- Christin Priebst
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Große Einschnitte gab es für den Deutschen Shorttrack nach der letzten Saison. Gleich vier Spitzenläufer (Aika Klein, Susanne Rudolph, Tyson Heung und Sebastian Praus) beendeten ihre Karriere und der Erfolgstrainer Éric Bédard konnte oder wollte seitens des Verbandes nicht gehalten werden. Gerade der Abgang des kanadischen Erfolgstrainers wurde bei den Aktiven sehr bedauert.
Mit dem Invitation Cup in Heerenveen begann nun heute für die deutschen Athleten die internationale Wettkampfsaison. In Heerenveen bestreiten die Niederlande (mit zwei Teams), Ungarn, Großbritannien und Deutschland einen Art Länderkampf. Zudem sind bei den Herren Gaststarter aus Lettland und Belgien am Start.
Dieser Wettkampf dient den Deutschen nicht nur zur Standortbestimmung, sondern auch für die Qualifikation für die anstehenden Weltcups in Kanada.
Das DESG-Team wurde durch den Verletzungsausfall von Robert... [more]