Junioren mit vielen Bestzeiten

Author: SSN 13 November 2010 No Commented
Under: Speedskating

Jonas Pflug
Jo­nas Pflug
DES­G­pho­to / L. Ha­gen

In Ber­lin fin­d­en an die­sem Woch­e­nende die Qual­i­fika­tion­swet­tkämpfe für die Ju­nioren und eine Über­prü­fung der U23-Ath­leten statt. Dabei kon­n­ten am er­sten Wet­tkampf­tag zahl­reiche neue per­sön­liche Bestzeit­en aufgestellt wer­den.

Bei den U23-Läufen siegte bei den Da­men Jen­nifer Plate über 500 Me­ter in 40,13 sec knapp vor Denise Roth (40,15). Beide Läuferin­nen er­reicht­en damit eine Sai­sonbestzeit und waren sch­neller als zur gleichen Zeit Heike Hart­mann in Heeren­veen. Auf der 1000 Me­ter Strecke lief Denise Roth in 1.20,63 eine neue per­sön­liche Bestzeit und ver­wies Alexan­dra Lipp auf den zweit­en Rang.

Bei den Her­ren wurde Se­bas­tian Richter über 500 Me­ter sein­er Fa­voriten­rolle gerecht und siegte in 36,93 sec vor dem Inzeller Hu­bert Hirsch­bich­ler, der seine Bestzeit auf 37,05 verbesserte. Hu­bert siegte an­sch­ließend über 1000 Me­ter in 1.12,77 denk­bar knapp vor Pa­trick Wirth und Er­ic Rauschen­bach.

Nach seinem starken 10000 Me­ter Ren­nen bei den Deutschen Meis­ter­schaften zeigte der Chem­nitz­er Alex­ej Baumgärt­n­er dies­mal über die 5000 Me­ter eine starke Leis­tung. Er­st­mals knackte er die 6.40 Minuten-Marke und emp­fahl sich in 6.39,53 min durchaus für spätere Weltcu­pauf­gaben.

Bei den Ju­nioren wer­den un­ter an­derem die Start­plätze für die kom­men­den Weltcups vergeb. Bei den Mädchen war Doreen Lamb in 40,72 sec die Sch­nell­ste, allerd­ings erst im Nach­lauf, da sie im er­sten Ren­nen gestürzt war. Neben der 17jähri­gen überzeugten auch Rox­anne Dufter (41,50) sowie in der AK 15 Ta­mara Kapischke (42,73).

Rox­anne Dufter be­hauptete sich über 1500 Me­ter in neuer per­sön­lich­er Bestzeit (2.06,05) vor den B-Ju­niorin­nen Doreen Lamb (2.06,84 und Jes­si­ca Beck­ert (2.08,38).

Ju­lia Plendl siegte in 1.24,14 über 1000 Me­ter knapp vor Ju­liane Friedel. In der AK 15 war die Ber­linerin Michelle Uhrig in 1.26,14 die Sch­nell­ste.

In der Mehrkampfw­er­tung führen nach dem er­sten Tag Ta­mara Kapischke (AK 15), Josephine Freese (AK 17), Doreen Lamb (AK 19)  Josephine Ger­icke (Sprint AK 17) und Ju­liane Friedel (Sprint AK 19).

Bei den Ju­nioren blieb nur Franz We­ick­ert über 500 Me­ter uun­ter der 38-Sekun­den-Marke. Der Er­furter siegte in 37,95 vor Philipp Stein­ert (38,24). Auch in den an­deren Al­ter­sk­lassen blieben Top-Zeit­en im Sprint aus, es gab je­doch fast durch die Bank weg neue Bestzeit­en.

Sch­nell­ster B-Ju­nior war der Ber­lin­er Mau­r­izio Voigt (39,73) vor Max­imil­lian Strübe (AK 16) aus Er­furt, der sich auf 39,73 verbesserte.

Tim Dom­merich siegte in 40,73 sec deut­lich bei den C-Ju­nioren.

Die 3000 Me­ter der Ju­nioren waren ohne Frage die stärk­ste Strecke am er­sten Tag. Mit Jo­nas Pflug (3.56,29), Wil­li Koschel und Philipp Stein­ert blieb ein Trio un­ter der Vi­er-Minuten-Marke.

In den an­deren Al­ter­sk­lassen gab es keine an­näh­ernd ver­gleich­bare Spitzen­leis­tung. Aber auch auf der zweit­en Wet­tkampf­strecke ge­lang es fast dem kom­plet­ten Teil­neh­mer­feld neue per­sön­liche Bestleis­tun­gen aufzustellen.

Nach dem er­sten Tag führen Tim Dom­merich (AK 15), Fe­lix Ma­ly (AK 17) und Wil­ly Koschel (AK 19) die Mehrkampfw­er­tun­gen an. In den Sprin­t­w­er­tun­gen lie­gen Max­imil­lian Strübe und Fe­lix Dö­bel (AK 19) in Führung.  Allerd­ings ist das Feld in allen Entschei­dun­gen noch sehr dicht beisam­men, so dass es am Son­n­tag noch zu größeren Ver­schie­bun­gen kom­men kann.

Nach dem Wet­tkampf wird die DESG das Weltcupteam ben­nenn.

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